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Montag, 18. Juni 2007

Nelson DeMille: Goldküste



Inhalt:
John Corey, New Yorker Kriminalkommissar, wurde bei einer Schießerei verletzt und zieht für ein paar Monate in ein Landhaus auf Long Island. Doch von Erholung kann keine Rede sein. Der Chef der örtlichen Polizei bittet Corey nämlich um seine Mitarbeit. In der Nachbarschaft wurde ein junges Ehepaar ermordet, zwei Biologen, die an der Entwicklung von Impfstoffen gegen Tierseuchen arbeiteten. Seit Jahren geht allerdings das Gerücht um, daß die beiden in Wahrheit mit biologischen Waffen experimentierten. Sollte ihr gewaltsamer Tod damit zu tun haben? Bald keimt in Corey jedoch der Verdacht, daß die Lösung des Rätsels bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht.

Meine Meinung:
Das Buch ist der erste Roman der Geschichten um John Corey. Wir lernen Corey als den typischen New Yorker Cop kennen, der sich nach einer Verwundung im Dienst im Haus seines Onkels auf Long Island erholt. Er bedient dabei alle Klischees, die es über amerikanische Großstadt-Polizisten so gibt: ein sprücheklopfender Macho, der nichts von seinen Vorgesetzten hält und von FBI und CIA noch viel weniger. Natürlich geht er an den Fall mit unüblichen und vor allem nicht immer sauberen Methoden heran und missachtet dabei wohl so ziemlich jede Vorschrift, die es für ihn geben mag, mal ganz davon abgesehen, dass er auf Long Island nicht einmal zuständig ist.
Die Klischees werden aber so bewusst eingesetzt, dass mir Corey total sympathisch ist. Ich mag seine schnoddrige Art und musste so manches Mal herzlich lachen. Natürlich ist im Buch auch etwas Liebe dabei, aber schmalzig wird es nicht.
Das Buch fängt sehr spannend mit einem großen Knall an, um dann im weiteren Verlauf etwas ruhiger dahin zu plätschern. Dabei werden aber Stück für Stück einzelne Puzzleteile gefunden und zusammengesetzt, bevor es auf den letzten 100 Seiten noch einmal zum äußerst spannenden Showdown kommt.

Fazit:
Ich kann das Buch nur allen empfehlen, die zwischendurch mal wieder etwas Spannendes, aber nicht zu Nervenaufreibendes lesen wollen. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig – ich vergeben 8 von 10 Punkten. 2 Punkte gibt es Abzug, weil einerseits das Buch in der Mitte ein paar Längen hat und – Rest im Spoiler
Weil ich es schade finde, dass ein paar der Theorien vom Anfang am Schluss gar nicht mehr aufgegriffen werden. Es erscheint mir unlogisch, dass sich FBI und CIA mit einer so einfachen Erklärung – gestohlene Impfstoffe – zufrieden geben. Meiner Meinung nach hätte Ted Nash noch einmal einen Auftritt verdient, zumal ja angedeutet wird, dass er sich noch auf der Insel befindet.

Mittwoch, 18. April 2007

...

hab heute http://www.tauschticket.de entdeckt. das ist Klasse, da kann man Bücher mit anderen Leuten tauschen. man stellt einfach die Bücher, die man los werden will, vor und wenn sich jemand findet, der genau dieses Buch haben möchte, dann erhält man ein "Ticket". Tickets sind sozusagen die Währung. Mit einem Ticket kann man dann stöbern und sich in der riesigen Auswahl ein neues Buch aussuchen. Genau das richtige für mich und meinen viel zu kleinen Bücherschrank! 3 Bücher bin ich schon losgeworden.

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Mein Lesestoff


Stefanie Gercke
Schatten im Wasser.


Trudi Canavan
The high lord

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Zuletzt aktualisiert: 12. Jul, 15:46

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